Die Folgen der bisherigen Witterung wirken sich für viele Betriebe bis zur Ernte im nächsten Jahr aus. Dort wo das kühle Frühjahr und die Trockenheit der letzten Wochen gravierend waren, werden auch ausreichend Niederschläge in der nächsten Zeit den Futtermangel nicht mehr ausgleichen können. Mancherorts hat der erste Aufwuchs nur knappe Erträge gebracht, auch der Mais zeigt deutliche Trockenschäden. Damit die Situation nicht dramatisch wird, sollte entgegen gesteuert werden.
Folgende Maßnahme könnte dazu beitragen, die Futtersituation zu entschärfen:
Aufgrund der vergleichsweise hohen Energiegehalte kann Weidelgras für die Futternutzung
Interessant sein. Es eignet sich gleichermaßen zur Beweidung, Frischverfütterung oder zur Silierung. Zudem weist es unter Fruchtfolgegesichtspunkten eine Unverträglichkeit auf und gewährleistet gleichzeitig einen wirksamen Boden- und Wasserschutz.
Auch kurzlebige Weidelgräser wie Einjähriges Weidelgras oder Welsches Weidelgras können jetzt nach früh räumender Vorfrucht noch ideal als Zwischenfrucht die angespannte Futtersituation entspannen.